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Goldpreis weiter unter Druck

Gewinnen an den Aktienmärkten, stehen Verluste bei Rententiteln und bei traditionellen „sicheren Häfen“ wie Gold gegenüber. Der Preis für das Edelmetall fiel bis auf 1.203,50 US-Dollar je Feinunze, der tiefste Stand seit dem 30. Mai, als es bei 1.199,60 Dollar handelte. Unter Druck geriet Gold auch wegen des stetig aufwertenden US-Dollarkurses. Die Verluste des Goldpreises in Euro gerechnet fielen relativ zum Metallpreis in US-Dollar geringer aus. Sein Tief erreichte das Metall hier mit 1.123,80 Euro für die Feinunze. Die deutschen Marktteilnehmer reagieren auf die niedrigeren Preise weiterhin mit Käufen. Der feste US-Dollar und steigende Zinsen werden das Geschehen an den Märkten nach wie vor maßgeblich bestimmen. Die Wahrscheinlichkeit einer US-Zinsanhebung zum Jahresende ist zuletzt wieder gestiegen. Dies dürfte, so Heraeus, die seit der US-Wahl gestiegene Wahrscheinlichkeit von drei Fed-Zinserhöhungen in 2017 und die generelle Stimmung am Markt den Goldpreis belasten. Auch Silber leidet unter starkem US-Dollar. Das Potenzial für Kursgewinne scheint derzeit jedoch nach Einschätzung von Heraeus begrenzt, solange der Markt vermeintlich überzogene zukünftige Auswirkungen der „Trumponomics“ einbezieht. Aufgrund aktueller Nachrichten über einen voraussichtlichen Metall-Überschuss für 2017 (der vermeintlich erste nach 2011) fiel Platin vom Hoch der Vorwoche bei 1.020 US-Dollar für die Feinunze auf ein Niveau von unter 925 Dollar (die Unterstützung des Tiefs von Mitte Oktober) zurück. Zum Überschuss tragen zum einen Erwartungen über steigende Recyclingvolumen aus dem Autokatbereich bei, als auch zum anderen die nur verhaltene Nachfrage aus dem Schmucksektor. Die negative Stimmung verstärkt sich zusätzlich durch die zu erwartenden Änderungen in der Autoindustrie hin zum Elektromobil.

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