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Gold bekommt wieder etwas Glanz

Nach dem Schlussgong am Freitag standen 1.269 US-Dollar auf der Anzeigetafel, nachdem einige Stunden zuvor schon das 7-Wochen-Hoch erreicht werden konnte. Über die Sommermonate erwartet Heraeus von der FED eine Zinserhöhungspause und Prognosen zufolge wird von den meisten Analysten der nächste Zinsschritt um 25 Basispunkte erst wieder im Dezember erwartet. Die Kombination von politischer Unsicherheit in den USA, potenziell negativer Überraschungen aus der Wirtschaft, niedriger Inflation und eine eventuelle Korrektur im Aktienmarkt bestärkt viele Marktteilnehmer in der Annahme, dass es für 2017 keine Zinserhöhung mehr geben wird. Die Aussicht auf ein weiterhin niedriges Zinsniveau und der aktuell schwächerer US-Dollar haben in der letzten Woche den Goldpreis beflügelt. Unterstützt wurde der Trend durch gute Fundamentaldaten aus China: Chinesischen Presseberichten zufolge ist die physische Nachfrage nach Gold in China um knapp 10 Prozent im ersten Halbjahr auf 545 Tonnen angestiegen. Silber konnte im Laufe der letzten Woche 0,34 US-Dollar je Feinunze an Wert gewinnen. Der Schlusskurs lag bei 16,75 Dollar. Die Nachfrage nach Silber aus der Industrie macht etwas mehr als 50 Prozent der Gesamtnachfrage aus und weist mit aktuell knapp 500 Millionen Unzen ein stabiles Wachstum gegenüber dem Vorjahr aus. Heraeus geht daher weiterhin davon aus, dass bei dem aktuellen positiven Umfeld für Gold und Silber der Preis für Silber deutlich über den Dollar steigen könnte. Insgesamt zählt Platin zu den Verlierern unter den Edelmetallen mit einem Wertverlust von 5 Prozent seit Jahresbeginn. Am Freitag wurde berichtet, dass die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ihren Prozess für eine bessere Luftreinhaltung in Stuttgart gewonnen hat und somit ab Januar 2018 Fahrverbote für bestimmte Diesel-Autos in der Innenstadt gelten werden. Analysten gehen davon aus, dass der Anteil an Dieselfahrzeugen im Jahr 2025 in Europa um bis zu 35 Prozent zurückgehen könnte. Gleichzeitig sind sowohl die Platinschmuckindustrie, über die Heraeus zuvor berichtete, als auch die Brennstoffzelle noch lange nicht bedeutend genug, um bereits heute Impulse für Platin zu geben. Das Metall notierte zum Ende der Berichtswoche etwas niedriger bei 939 US-Dollar je Feinunze.

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