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Edelmetalle: Talfahrt gestoppt

Das politische Jahr 2017 steht im Zeichen wichtiger Wahlen in Frankreich und Deutschland. Auch wenn diese Entscheidungen politisch bedeutend sind, erwartet Heraeus im besten Fall nur kurzfristige Konsequenzen für den Goldpreis. Bereits das Referendum über den „Brexit“ und die US-Wahl sowie die Abstimmung über die Verfassungsreform in Italien haben nur temporäre Spuren an den Märkten hinterlassen. Spekulationen über mögliche Importrestriktionen bei den beiden weltgrößten physischen Nachfragern, Indien und China, belasteten den Goldpreis Ende vergangenen Jahres. Beide Länder denken über Importverbote für das Edelmetall nach. Viele Goldminen haben aufgrund des gesunkenen Preises bereits begonnen, ihre Produktion zu drosseln und investieren gleichzeitig auch weniger in neue Förderprojekte. Das Angebot von Altgold ist im vierten Quartal des vergangenen Jahres ebenfalls deutlich zurückgegangen. Vor diesem Hintergrund und auf Basis des aktuellen Preisniveaus, stehen die Experten von Heraeus dem Goldpreis für das neue Jahr verhalten optimistisch gegenüber. Einen erneuten Anstieg bis auf 1.300 Dollar schließen sie im Jahresverlauf nicht aus. Im ersten Halbjahr ist aber auch ein Rückgang bis auf 1.060 Dollar – dem Jahrestief von 2015 – möglich. Der Silberpreis konnte deutlich an Wert gewinnen. Mit einem Jahresauftakt von +17 Prozent hat er sich am stärksten entwickelt. Heraeus geht davon aus, dass Silber auch 2017 weiter im Wert steigen wird. Spätestens im zweiten Halbjahr könnte der Ausbruch nach oben aus dem seit Juli 2016 währenden Abwärtstrend gelingen und eine Handelsspanne zwischen 15 und 23 Dollar für die Feinunze erfolgen. Nach Preisen von unter 900 US-Dollar je Feinunze Platin wurde im August 2016 ein Jahreshöchstwert von 1.193 Dollar erreicht. Die Goldpreisentwicklung, sowie der starke US-Dollar, die im Dezember den Preis bis auf nahe 900 Dollar absinken ließen, dürften auch im laufenden Jahr über die Angebots- und Nachfrageseite hinaus prägende Treiber sein. Der Emissionsskandal sowie Diskussionen über die Zukunft des Verbrennungsmotors hatten im abgelaufenen Jahr nur wenig bis keine Auswirkung auf die Platinnachfrage aus der Automobilindustrie. Dies dürfte sich aber ändern. Im wichtigen europäischen Markt ist der Dieselanteil bei den Neuzulassungen bereits 2016 unter 50 Prozent gefallen - Tendenz weiter fallend. Die zweite wichtige Nachfragesäule für Platin, die Schmuckindustrie, gibt derzeit auch wenig Anlass zu Optimismus. Die globale Nachfrage aus dem Schmuckbereich könnte sich auf dem nun tieferen Niveau allerdings stabilisieren und ab 2017 und in den Folgejahren wieder im einstelligen Prozentbereich wachsen. Heraeus erwartet daher für Platin eine Bandbreite von 820 bis 1.050 US-Dollar je Feinunze, bei einem Durchschnitt von 950 Dollar.

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