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„Neue Leuchtturm- Marken gewinnen“

INHORGENTA

Stefanie Mändlein, Projektleiterin der Inhorgenta Munich, hat allen Grund zur Freude: Die diesjährige Messe hat ein positives Branchenecho gefunden. Welche Pläne Mändlein für 2018 verfolgt und warum die Inhorgenta Trend Factory im Juni in New York gastiert, erklärt sie im Interview mit der GZ.

GZ: Der Turnaround scheint geschafft. Wie war die Resonanz von Ausstellern und Besuchern im Nachgang zur Inhorgenta Munich 2017? Was ist das Resümee Ihrer Gespräche?

Stefanie Mändlein: Insgesamt können wir für die Inhorgenta Munich 2017 eine sehr positive Bilanz ziehen. Gegen den Branchentrend konnten wir unsere Aussteller- und Besucherzahlen um fünf Prozent steigern. Und was fast noch wichtiger ist: auch die Zufriedenheit der Besucher und Aussteller. Unsere Messebefragung hat ergeben, dass 82 Prozent der Aussteller und 96 Prozent der Besucher mit der Messe insgesamt „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ sind, und 87 Prozent der Besucher planen, die Inhorgenta auch 2018 wieder zu besuchen. Klar ist aber auch: Wir werden uns auf diesen positiven Ergebnissen nicht ausruhen, sondern wir werden neue Ideen für 2018 entwickeln, um die Zufriedenheit aller Beteiligten weiter zu steigern.

Was gefiel Ausstellern und Besuchern besonders gut? Was kann man eventuell noch verbessern?

Die neuen Konzepte für die Hallen B1 „Fine Jewelry“ und A1 „Timepieces“ wurden von Ausstellern und Besuchern sehr gut angenommen. Aus persönlichen Gesprächen weiß ich, dass insbesondere auch der Inhorgenta Award, unsere Jewelry Shows und das Seminarprogramm viele begeistert haben. Es gibt aber immer etwas zu verbessern (lacht). Konkret wollen wir für die Uhrenhalle A1 noch mehr Leuchtturm-Marken gewinnen und so die Inhorgenta Munich für alle Beteiligten noch attraktiver machen. Diese Aufgabe gehen wir momentan mit großer Energie an. Für das Seminarprogramm 2018 gibt es außerdem eine neue Arbeitsgruppe, bestehend aus Branchenexperten. Diese werden ihr geballtes Know-how in einen Topf werfen und Ideen sammeln, um ein aktuelles und hochkarätiges Angebot zu entwickeln.

Welche der Highlights wie der Inhorgenta Award, die Jewelry Shows, das Pearl Forum, Vorträge und Workshops werden künftig Bestand haben?

All diese Highlights werden Sie – natürlich in neuer oder aktualisierter Form – auch 2018 wiederfinden, denn sie spiegeln und unterstreichen den Wandel der Messe von einer Order-Plattform hin zu einer Event- und Netzwerkveranstaltung. Unser Anspruch ist es, „mehr als eine Messe“ zu sein, das heißt, den Austausch der Branche zu fördern, aktuelle Trends aufzugreifen, Inspirationen zu bieten –  einfach neue Ideen und Kontakte für erfolgreiche Geschäfte zu generieren. Jedes unserer Formate bietet dafür zahlreiche Anknüpfungspunkte – und sie gibt es so nur auf der Inhorgenta Munich. Wer nicht da war, hat etwas verpasst!

01 Die Neugestaltung der Halle B1 fand ein positives Echo bei Ausstellern und Besuchern 02 Die Inhorgenta Trend Factory gastiert am 12. Juni erstmals in New York 03 Für die Uhrenhalle A1 sollen noch mehr Leuchtturm-Marken gewonnen werden

Was war Ihr persönliches Highlight?

Der Inhorgenta Award. Er war sicher der Höhepunkt der diesjährigen Inhorgenta Munich und gleich bei seiner Premiere ein voller Erfolg, sowohl was die Zahl und die Qualität der Einreichungen als auch die glamouröse Preisverleihung betrifft. Durch das große Medienecho ist es uns auch – weit über die Messe hinaus – gelungen, eine breite Aufmerksamkeit für das Thema Schmuck und Uhren in der Öffentlichkeit zu schaffen. Für alle Preisträger ist der Award ein Gütesiegel, der ihre Geschäfte hoffentlich langfristig positiv beflügeln wird.

Gibt es schon Ideen für neue Programmpunkte für 2018?

Die Frage kommt etwas zu früh (lacht). Das Inhorgenta-Munich-Team befindet sich gerade in intensiven Gesprächen mit Ausstellern und Besuchern, um Ideen zu entwickeln und weitere Verbesserungen zu erzielen. Unseren Weg, gemeinsam und im Dialog mit unseren Partnern den Boden für erfolgreiche Geschäfte zu bereiten, werden wir in jedem Fall fortsetzen. Die kommenden Wochen wird es jedoch erst einmal ums Zuhören gehen: Was wünschen sich Aussteller und Besucher? Welche Themen bewegen die Branche? Dieses Feedback ist essenziell für uns, um neue Angebote und Veranstaltungen zu entwickeln und bestehende zu verbessern.

Welche unterjährigen Veranstaltungen haben Sie in diesem Jahr noch vor? Wird es wieder Events für Juweliere – Stichwort Trend Factory — geben?

Die Inhorgenta Trend Factory ist ein wichtiger Baustein in unserer Strategie, auch unterjährig ein Netzwerkpartner für die Branche zu sein. Im Herbst wird es wieder eine Veranstaltung in Deutschland geben, der Ort steht momentan aber noch nicht fest. Ganz konkret gehen wir mit der Inhorgenta Trend Factory aber am 12. Juni erstmals ins Ausland: In New York wollen wir mit hochkarätigen Vorträgen und einem Get-together Marken, Juweliere und die Presse vom amerikanischen Kontinent über aktuelle Entwicklungen in der Branche und im deutschen Markt informieren und für eine Teilnahme an der Inhorgenta Munich begeistern. Ich bin schon sehr gespannt auf das Feedback von dort!

Text Axel Henselder
Fotos 
Clemes Bilan (2), Volker Renner (2)

www.inhorgenta.de

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