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„2018 bringt gleich zwei Highlights“

INHORGENTA MUNICH

Die Inhorgenta Munich stemmt sich wieder mal gegen den Branchentrend und kann zu ihrer neuen Ausgabe vom 18. bis 21. Februar mehr als
1000 Aussteller begrüßen. Klaus Dittrich, Chef der Messe München, gibt im Interview einen Ausblick auf die Highlights der diesjährigen
Messe – und kündigt exklusiv ein neues Messeformat für den Herbst an.

Während viele andere Messen mit Ausstellerrückgängen zu kämpfen haben, können Sie im zweiten Jahr in Folge ein Wachstum verkünden. Worauf führen Sie das zurück?

Klaus Dittrich: Das ist in der Tat eine sehr erfreuliche Entwicklung. Wir werden mehr als 1000 Aussteller in München begrüßen, darunter rund 200 Neuaussteller. Es ist unserem Team offensichtlich gelungen, unseren Kunden gut zuzuhören, auf die Bedürfnisse und Wünsche der Aussteller und Besucher einzugehen und unsere Konzepte und Angebote dahingehend auszurichten. Wir arbeiten seit Jahren daran, nicht nur eine reine Orderplattform zu sein, sondern zugleich ein Networking- sowie Informations- und Kommunikationsevent, was den Bedürfnissen der Branche entspricht. In dieser Kundenzentrierung sehe ich den Schlüssel. 

Sie sprechen von rund 200 Neuausstellern. Können Sie da bereits Namen nennen?

Ja, darunter sind so namhafte Marken wie Niessing, Georg Jensen, Wenger, Piero Milano, Paul Wild oder Arnoldi, aber auch Newcomer wie Spirit Icons und Fritsch Sterling. Das setzt ein eindeutiges Signal: Die Inhorgenta Munich zieht immer mehr Aussteller an, mehr Branchenvielfalt findet sich nirgendwo anders in Europa. Und die Messe wird internationaler: Mit der erstmaligen Präsentation des Gastlandes Polen fügt die Inhorgenta Munich eine ganz neue Facette hinzu. Die spektakuläre Bernsteinausstellung ist eine Bereicherung für unser Portfolio. 

Die Inhorgenta Munich ist auch bekannt für ihr attraktives Begleitprogramm. Was erwartet Besucher in diesem Jahr?

Von den Jewelry Shows über die After-Work- Partys bis hin zum Inhorgenta Award und dem Seminarprogramm wird es wieder alle Highlights geben, die Besucher kennen. Wir haben sie aber weiter verfeinert und verbessert. So hat der Inhorgenta Award dieses Jahr eine neue Uhrenkategorie hinzubekommen und es gibt neue Jurymitglieder wie die Ex-„Bunte“-Chefredakteurin Patricia Riekel, Designerin und Schauspielerin Barbara Becker oder den Top-Designer Markus Hilzinger. Das Seminarprogramm widmet sich unter dem neuen Titel Inhorgenta Forum den Topthemen der Branche wie dem digitalen Wandel oder Smartwatches.

Stichwort Uhren: Haben Sie die Turbulenzen in Basel in eigene Erfolge ummünzen können?

Im Uhrenbereich sehen wir bereits seit mehreren Jahren Wachstumspotenzial und wollen im Interesse unserer Besucher natürlich noch mehr attraktive Marken nach München holen – ganz unabhängig vom Wettbewerb. Hier gab und gibt es zahlreiche Gespräche. Mit Wenger beispielsweise konnten wir auch einen namhaften Schweizer Neuaussteller gewinnen. Wir wollen aber langfristig mit den Stärken der Inhorgenta Munich überzeugen – nicht aufgrund kurzfristiger Entwicklungen. Für Wachstum und steigende Nachfrage sind wir mit unserem jahrzehntelangen Branchen-Know-how, dem modernen Messegelände und dem Standort München mit seiner hervorragenden Infrastruktur jedenfalls bestens gerüstet.

Wie ist die Situation in den anderen Sektoren?

Auch hier sehen wir sehr positive Entwicklungen, die Halle C1 – Carat ist zum Beispiel sehr gut gebucht. Neben vielen langjährigen Ausstellern, die wir wieder für eine Teilnahme gewinnen konnten, finden sich 2018 hier zudem interessante Neuzugänge wie die beiden Farbsteinspezialisten Paul Wild und Arnoldi. Auch die Designerhalle C2 versammelt wieder eine Vielzahl spannender Goldschmiede und Designer aus ganz Europa, deren Ideen viele Besucher anziehen und begeistern und die ein wichtiger Teil der Inhorgenta Munich sind. 

Was wird Ihr persönliches Messe-Highlight?

Ganz besonders freue ich mich auf die Gala zur Verleihung des Inhorgenta Awards. Bei der Premiere im letzten Jahr haben, glaube ich, alle gespürt, wie sehr die Branche einen solchen Preis vermisst hat, der eine Auszeichnung und Anerkennung für wirklich herausragende Leistungen ist. Was mir daran aber noch viel wichtiger ist: Der Award strahlt weit über die Messe hinaus und trägt das Bewusstsein für Schmuck und Uhren in eine breite Öffentlichkeit, viel weiter, als es ein Messeauftritt allein kann. Insofern bin ich auf die Teilnehmer, die Gewinner und die Gala gleichermaßen gespannt.

In der Branche hört man, dass Sie neben der Inhorgenta eine weitere Messe für Uhren und Schmuck planen, allerdings in Berlin, nicht in München, und auch erst im Herbst, nicht im Frühjahr. Was ist da dran?

Ja, wir planen für Oktober 2018 ein neues Event in Berlin namens Fusion, das europaweit bisher einzigartig ist: Wir bringen rund 60 handverlesene Aussteller aus den Bereichen High-End-Schmuck und High-End-Uhren zusammen und Fachbesucher genauso wie Endkunden. Für Aussteller, Juweliere und Konsumenten wird das eine völlig neue, spannende Erfahrung. Als Veranstaltungsort haben wir das Hotel Ritz Carlton in Berlin gewählt. In luxuriösem Ambiente und mit einem einzigartigen Salonkonzept schaffen wir dort die Möglichkeit, Geschäfte in einem privaten Rahmen zu tätigen und einer erstklassigen Zielgruppe ein sehr exklusives Erlebnis zu bieten. 2018 wird also gleich zwei Highlights für die Branche bringen: Die Inhorgenta Munich im Frühjahr für den umfassenden Marktüberblick des Fachhandels und die Fusion im Herbst für eine sehr ausgewählte, exklusive Klientel.

www.inhorgenta.com

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